Linie 2, Trolleybus Agglomeration

Die Steigung von Beauregard wird während den Bauarbeiten wieder elektrifiziert

Ab diesem Montag, 26. Februar 16 Uhr, wurde die Linie 2 in der Steigung von Beauregard in Freiburg bis auf weiteres wieder elektrifiziert. Mit dieser Änderung kann die Lärmemission aus dem Einsatz des Hilfsmotors der bi-modalen Trolleybusse reduziert werden. Die Elektrifizierung erfolgt jedoch nur bergaufwärts, denn die in diesem Abschnitt laufenden Arbeiten erlauben nicht, bergabwärts ebenfalls Elektrizität einzusetzen.

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) stellten ab diesem Montag, 26. Februar 16 Uhr, im Sektor Beauregard zwischen dem Bahnhof und Bertigny die Elektrifizierung wieder her. Seit Juli 2017 laufen in diesem Sektor umfangreiche Arbeiten, deren Abschluss mehrmals verzögert wurde. Aus Sicherheitsgründen erlaubten diese Arbeiten keine Elektrifizierung. Jetzt konnte jedoch eine Lösung gefunden werden. Der Einsatz einer Brückenschaltung wird nämlich erlauben, die Fahrleitung bergaufwärts zu speisen, jedoch nur insoweit, als dies die Bauarbeiten zulassen. Die Fahrleitung wird erneut unterbrochen, wenn wieder auf der bergaufwärts führenden Strassenseite gebaut wird. 
 
Weiterhin Stromunterbruch bergabwärts
 
Bergabwärts bleibt der Strom hingegen weiterhin unterbrochen. Die Arbeiten konzentrieren sich aktuell auf diesen Teil und erlauben keine beidseitige Elektrifizierung. Diese Änderung bleibt bis auf weiteres bestehen, wobei der Abschluss der Bauarbeiten für Mitte Mai geplant ist. Diese Elektrifizierung erlaubt insbesondere, die Lärmemissionen aus dem Einsatz der Hilfsmotoren der bi-modalen Trolleybusse stark zu reduzieren. Die TPF haben gemeinsam mit den beteiligten Bauunternehmen aktiv nach dieser Lösung gesucht. Die Situation war für die Anrainer und die Kundschaft sehr unangenehm und stellte auch die Hilfsmotoren auf eine harte Probe.
Das Freiburger Trolleybus-Netz besteht aus 3 Linien (1, 2 und 3), die eine Gesamtlänge von 13,1 Kilometer bedienen. 20 Busse werden eingesetzt, davon acht bi-modale aus dem Jahr 2003 und 12 Fahrzeuge mit Diesel-Hilfsmotor aus dem Jahr 2010.
 
Freiburg, 26. Februar 2018
 

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