Symbolische Eröffnung einer kolossalen Baustelle

Zukünftiges Unterhalts- und Betriebszentrum der TPF in Givisiez

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) haben am Donnerstag, den 30. Juni 2016, die Baustelle ihres gemeinsamen Unterhalts- und Betriebszentrums in Givisiez symbolisch eröffnet. In Gegenwart von rund hundert eingeladenen Gästen, hat der Berner Riese Peter Michel, Schweizer Meister im Unspunnen-Steinstossen und Favorit des nächsten Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes Estavayer2016, den ersten Stein dieses Megaprojekts «gestossen». Ab 1. Januar 2019 werden an diesem Standort fast 600 Personen nach und nach ihre Arbeit aufnehmen, die sich auf vier Gebäude mit einer überbauten Fläche von insgesamt 43'000 m2 verteilen. Der Kostenvoranschlag für das Bauvorhaben beträgt 120 Millionen Franken.

Im September 2015 öffentlich aufgelegt, wurden dem Projekt des gemeinsamen Unterhalts- und Betriebszentrums der TPF im April 2016 vom Oberamt des Saanebezirks alle sechs notwendigen Baubewilligungen erteilt. Die TPF haben schon bestimmte und ebenfalls bewilligungspflichtige Arbeiten durchgeführt. Dabei ging es um die Versetzung einer Kanalisation und die Realisierung einer Teilkanalisation für den Tiguelet-Bach. Die bis heute durchgeführten Erdbewegungsarbeiten umfassen bereits 25'000 m3 oder ungefähr 2800 Maschinenstunden. Während dieser Vorbereitungsphase wurden auch schon 930 m3 Beton verbaut. 

So konnten rund hundert eingeladene Gäste am Rande des durch die Erdbewegungsarbeiten schon vorbereiteten Geländes an der Feier zur Verlegung des ersten Steins des Betriebszentrums der Freiburgischen Verkehrsbetriebe teilnehmen. Als Partner für Mobilität und Kommunikation des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes Estavayer2016, wollten die TPF diesem Ereignis eine ganz besondere Note verleihen, indem sie den Berner Peter Michel, den grossen Unspunnen-Steinstoss-Spezialisten eingladen haben. Der Berner Riese hat dann auch den ersten Stein «gestossen», indem er dem TPF-Projekt seine ganze Energie für die Realiserungsphase mitgegeben hat. 

Staatsrat Georges Godel, Verwaltungsratspräsident der TPF, hat die grosse Bedeutung des Projekts für die Organisation des öffentlichen Verkehrs im Kanton Freiburg hevorgehoben: «Wenn wir 120 Millionen Franken in die industrielle Entwicklung der TPF-Gruppe hier in Givisiez investieren, dann geht es darum, die Möbilität im Dienste der Freiburger Bevölkerung leistungsfähiger zu gestalten». Die Abnahme des Bauwerks ist für Herbst 2018 und die Inbetriebnahme für den 1. Januar 2019 vorgesehen. 

Parallel zu den Bauarbeiten im Gelände, werden die TPF aber auch die interne Baustelle der Reorganisation des Unternehmens fortsetzen. Nach Annahme der juristischen Form einer Holding im Jahre 2015, die sich in vier Gesellschaften aufteilt, und nach Weiterführung des Gesamtarbeitsvertrages, bemühen sich die TPF, die gesamte Belegschaft darauf vorzubereiten, den neuen Betriebsstandort in Givisiez in progressiver Form zu integrieren. Unter dem Slogan «Givisiez Ensemble» wird auch ein Betreuungsprogramm durchgeführt, um die Betriebserneuerung sowohl intern wie auch extern zu kommunizieren und zu erleben. Eine Webseite www.givisiez-ensemble.ch wurde ins Netz gestellt. 

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe bestehen aus der Holding (TPF) SA, einer Gruppe von vier Unternehmen, die im Bereich des öffentlichen Verkehrs, der Eisenbahnstrukturen und des Immobilienwesens tätig sind. Die Unternehmensgruppe beschäftigt zurzeit 850 Personen.

Freiburg und Givisiez, den 30. Juni 2016


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