Ausfall wegen Rohrleitungsbruch

Die Freiburger Standseilbahn (Funiculaire) ist bis auf wei-teres ausser Betrieb

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) mussten am Samstagnachmittag den Betrieb der Standseilbahn Freiburg dringend und bis auf Weiteres einstellen. Der Grund hiefür ist ein Rohr-leitungsbruch in der Betriebseinrichtung.

Am Samstagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, mussten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe den Betrieb der Standseilbahn Freiburg bis auf Weiteres vollständig einstellen. Der Grund hierfür ist ein Rohrlei-tungsbruch zwischen dem Reservoir der Standseilbahn unter dem Georges-Python-Platz und der obe-ren Haltestelle, der den Betrieb verunmöglichte.
Das Eindringen von Wasser in das Parking des Alpes in der Nähe der oberen Haltestelle der Stand-seilbahn alarmierte den Unterhaltsdienst, der das Auslassventil des Reservoirs sofort schliessen konnte. Ab Montag wird eine Durchsuchung der Rohrleitung mit einer Kamera vorgenommen, um ge-nau festzustellen, an welcher Stelle die Rohrleitung gebrochen ist. So ist die genaue Ursache des Rohrleitungsbruchs noch nicht eindeutig abgeklärt. Um den Schaden zu beheben, müssen ab nächster Woche grössere Mittel für die Reparaturarbeiten eingesetzt werden.


Eine Standseilbahn mit Gegengewicht
Die Standseilbahn Freiburg, die unter Denkmalschutz steht, wurde am 4. Februar 1899 in Betrieb ge-nommen. Es handelt sich um eine Standseilbahn, die mit Gegengewicht als Antrieb funktioniert. Um die notwendige Energie für das Auf- und Abfahren der Kabinen zu erzeugen, dient das Wasser aus dem Abwassernetz der Stadt. Die Kabinen sind mit je mit einem Reservoir versehen und lassen sich nach Anschluss ans Abwassernetz auffüllen. Das durch die aufgenommene Wassermenge erzeugte Übergewicht lässt die eine Kabine herunterfahren, während sie die andere hinaufzieht. Die Freibur-gischen Verkehrsbetriebe stellen seit 1970 den Betrieb der Standseilbahn sicher.

Freiburg, den 3. März 2018


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