Das Projekt dynamisiert die Möbilität der Freiburger Bevölkerung

Das Projekt dynamisiert die Möbilität der Freiburger Bevölkerung

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) leiten heute die öffentliche Auflage des Wartungs- und Betriebszentrums in der Industriezone Givisiez ein. Das Projekt wird es dem Unternehmen gestatten, sämtliche Wartungs-, Reparatur- und Ausrüstungsarbeiten für die Strasse und die Schiene zusammenzuführen. Der neue Kompetenzstandort wird 4 Gebäude mit einer Fläche von insgesamt 22‘000m2 umfassen und rund 500 Personen beschäftigen. Die Gesamtkosten für den Bau werden mit 120 Millionen Franken veranschlagt und die Betriebsaufnahme ist idealerweise für den 1. Januar 2019 vorgesehen.

Erstmals im Dezember 2012 vorgestellt, wird das Projekt des Logistikzentrums der Freiburgischen Verkehrsbetriebe Holding (TPF) AG am Freitag, 4. September 2015, im Amtsblatt des Kantons Freiburg zur öffentlichen Auflage ausgeschrieben. Der Standort ertreckt sich auf eine Grundfläche von insgesamt 80‘000 m2 und umfasst vier Gebäudekörper, die die notwendigen Aktivitäten für das reibungslose Funktionieren des Verkehrssektors des Unternehmens (TPF TRAFIC) aufnehmen werden.

Ein wahres Bündel Schienen wird an das Bahnnetz angeschlossen, um die Zugkompositionen abzustellen oder die Werkstätten für den Unterhalt der Bahnfahrzeuge zu erreichen. In diesen Hallen werden die TPF- und BLS-Züge gewartet, sowie es der im Februar dieses Jahres mit dem Berner Bahnunternehmen abgeschlossene Vertrag vorsieht. Das grösste Gebäude wird die Werkstätten für die Strassenfahrzeuge beherbergen, wobei auch eine Busgarage vorgesehen ist. Eine Halle für leichtere Wartungsarbeiten und die Kraftstoffversorgung ist am Eingang des Standorts geplant und wir als „Pit-Stop" für die Strassenfahrzeuge dienen. Eines der vier Gebäude wird als Bus- und Trolleybusgarage dienen sowie neben einem unterirdischen Parking auch die Administration aufnehmen.

Das zukünftige Industriezentrum in Givisiez ist für die Optimierung der Fahrzeugeinsätze sowie die Verbesserung des Wartungs- und Instandhaltungssystems gedacht. Damit soll vor allem dem Unternehmen sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein modernes Arbeitsinstrument in die Hand geben werden, das dem fortschreitenden Entwicklungsbedarf der Mobilitätsangebote Rechnung trägt.

6 öffentliche Auflagen gleichzeitig

Das eingereichte Dossier umfasst formell gleichzeitig 6 öffentliche Auflagen. Trotz seiner Eisenbahnkomponente verfolgt das Projekt das ordentliche kantonale Baubewilligungsverfahren, mit einer Konsultation des Bundesamts für Verkehr. Alle notwendigen Studien für die Beurteilung der Auswirkungen dieser industriellen Ansiedlung wurden durchgeführt und sind Berstandteil des Dossiers. Das Projekt berücksichtigt auch die Anforderungen der Umwelt und respektiert die verschiedenen rechtsgültigen Normen.

Der Beginn der Arbeiten ist im Verlaufe des Jahres 2016 vorgesehen. Ziel ist es, den Standort ab dem 1. Januar 2019 in progressiver Form in Betrieb zu nehmen. Die Kosten des Bauprojekts sind mit 120 Millionen Franken veranschlagt.

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe Holding (TPF) AG besteht aus einer Gruppe von 4 Gesellschaften, die im Bereich des öffentlichen Verkehrs, der Bahninfrastruktur sowie im Immobilienbereich tätig sind. Die Gruppe beschäftigt mehr als 800 Personen im Kanton Freiburg.

Freiburg und Givisiez, den 4. September 2015


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