Erleben Sie das «Bauprogramm Bulle» auf der Messe Comptoir Gruérien aus nächster Nähe

Ein innovatives, realistisches Erlebnis

Zur 10. Ausgabe der Verbrauchermesse Comptoir Gruérien, die vom 27. Oktober bis 5. November 2017 in Bulle stattfindet, laden die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) zu einem ungewöhnlichen, realistisch anmutenden Erlebnis ein, das im Zentrum des «Bauprogramms Bulle» steht, einem ihrer grössten Projekte.

An Stand Nr. 39 der Freiburgischen Verkehrsbetriebe können die Besucher dank einer absolut innovativen Ausstellung quasi direkt in das «Bauprogramm Bulle» eintauchen. In einem Raum mit Grossbildschirmen über 270° erleben interessierte Zuschauer auf eindrucksvolle und erlebbare Weise, welche Neuheiten die Region Bulle erwarten. Ein Blick in die Zukunft, der von den 3 Siegerprojekten des Architekturwettbewerbs für das zukünftige Bahnhofsgebäude von Bulle – in Form von Hologrammen – abgerundet wird. Der Stand ist vom 27. Oktober bis 5. November geöffnet und reiht sich mit seinem einzigartigen Konzept perfekt in die Bemühungen um Innovation und Modernität ein, die das gesamte «Bauprogramm Bulle» auszeichnen.

Öffentliche Präsentation der wichtigsten Punkte des «Bauprogramm Bulle»

Bis zum Jahr 2030 wird die Stadt Bulle 7.000 neue Einwohner und nahezu 4.000 tägliche Fahrgäste mehr in ihren Zügen und Büssen zählen. Mit einem Budget von 495 Millionen Franken ist das von den TPF entwickelte «Bauprogramm Bulle » in der Lage, dieses starke Wachstum mit Hilfe von vier grossen, auf dem Comptoir Gruérien vorgestellten Projekten, zu bewältigen.

Erstens ist vorgesehen, die Kapazität der Bahnlinie Bulle – Romont – Freiburg – Bern durch die Schaffung einer Gleiskreuzung in Planchy zu erhöhen, einem Sektor, in dem zusätzlich eine Schienen-Strassen-Schnittstelle für den Warentransport sowie eine Laderampe geplant sind.

Zudem wird die Bahnlinie zwischen Bulle und Broc-Fabrique dank der Änderung ihrer Spurweite nun Teil des nationalen Netzwerks RER, und dies ohne Umsteigen bis Bern, mit einem neuen Halbstundentakt anstatt des bisher stündlichen Verkehrs. Eine der technischen Herausforderungen besteht im Bau eines dreigleisigen Abschnitts für die RER-Züge und die Bahnlinie «Bulle - Montbovon», die jeweils unterschiedliche Spurweiten aufweisen.

Weiterhin ermöglicht der neue Standort des Bahnhofs Bulle, der steigenden Zahl an Reisenden gerecht zu werden und entspricht zudem auch den Vorschriften des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). Eine neue Innenpassage sowie zwei zentrale und zwei seitliche, von Markisen überdachte Gleise, sind ebenfalls geplant.

Ein neues Gebäude soll schliesslich Raum bieten für den Bahnhof selbst, ein Hotel sowie für Wohnungen, Büros und Geschäftsräume.

Architekturwettbewerb für das zukünftige Bahnhofsgebäude von Bulle

Gemäss den Anforderungen des Detailbebauungsplans (PAD) «Bulle - Bahnhof» haben die TPF im März 2017 einen Architekturwettbewerb als Totalunternehmer ausgeschrieben, um das beste Projekt für den Bau des neuen Bahnhofsgebäudes zu ermitteln. Letzteres stellt ein wichtiges städtisches Element in einem neu aufgewerteten, zentralen Stadtviertel dar. Allein dieses Gebäude steht für Investitionen in Höhe von 80 Millionen Franken, 10.000 m2 Geschäftsräume, 2.500 m2 Büroflächen, 80 Wohnungen und 400 Parkplätze. Auch ein Hotel wird in das neue Gebäude einziehen.

Die erste Runde des Wettbewerbs ist im September zu Ende gegangen. Für die zweite Runde wurden drei Projekte ausgewählt, der Gewinner wird im Frühjahr 2018 bekannt gegeben.

Freiburg, 27. Oktober 2017.


  PDF