Die Arbeiten in Givisiez verlaufen planmässig

Das zukünftige TPF-Zentrum ist an das nationale Schienennetz angebunden

Die Arbeiten am zukünftigen Unterhalts- und Betriebszentrum der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) laufen gut und nach dem vorgesehenen Zeitplan. Die Unterhaltswerkstätten für die Strassen- und Schienenfahrzeuge sowie die Busdepots und das Verwaltungsgebäude befinden sich bereits im Rohbau. Die ingenieurtechnischen Arbeiten an den Gleisanlagen sind ebenfalls beinahe abgeschlossen, so dass schon bald die ersten Elemente der Infrastruktur folgen können. Mit den Arbeiten an der Halle für die Versorgung und Reinigung der Strassenfahrzeuge wird schliesslich wie geplant Ende des Jahres begonnen.

Die Rohbauarbeiten am Verwaltungsgebäude gehen gut voran, das Untergeschoss ist bereits fertiggestellt. Beim Depot für Regionalbusse, das sich im Erdgeschoss desselben Gebäudes befinden wird, wurde die Bodenplatte gegossen und die Decke verlegt. Auch an der Decke des ersten Stockwerks, in dem künftig die Büroräume und die Kantine untergebracht sein werden, wird bereits gearbeitet.

Am anderen Gebäude wird gerade die Decke des Untergeschosses für ein weiteres Busdepot fertiggestellt. In der Halle zum Unterhalt der Schienenfahrzeuge arbeiten die Unternehmen aktuell zum einen daran, das Tragwerk der Fahrbahn fertigzustellen, und zum anderen daran, die Unterhaltsgrube und die untere Tragplatte zu betonieren. Letztere wurde bereits zu zwei Drittel gegossen. Sobald die Bewehrung und die Schalung fertiggestellt sind, wird auch die Bodenplatte des Erdgeschosses in den Hallen zum Unterhalt der Schienen- und Strassenfahrzeuge gegossen, was fast 6500 m3 Beton entspricht.

Für das Wochenende von Freitag, 15. September bis Sonntag, 17. September 2017 haben sich die TPF besonders viel vorgenommen. An diesem Wochenende werden drei Weichen installiert, um das zukünftige TPF-Unterhaltszentrum mit dem Schweizer Schienennetz zu verbinden. Um die Beeinträchtigungen für die Reisenden möglichst gering zu halten, werden diese Arbeiten an nur einem Wochenende durchgeführt. Zudem finden diese nachts statt. Die beteiligten Teams arbeiten rund um die Uhr. Der Bahnverkehr wird in dieser Zeit zwischen Freiburg und Grolley unterbrochen. Es werden Ersatzbusse eingesetzt.

Die schrittweise Inbetriebnahme des Standorts ist für den 1. Januar 2019 geplant. Nach Fertigstellung werden 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Givisiez arbeiten. Die TPF freuen sich, den anspruchsvollen Zeitrahmen, den sie sich gesetzt haben, einhalten zu können. Die Konstruktionskosten belaufen sich auf 120 Millionen Schweizer Franken.

Freiburg und Givisiez, 16. August 2017


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