BehiG

Die Abteilung
Die Abteilung BehiG ist wie die Abteilungen Strasse, Planung, Bahn, Technik und Verkauf TPF TRAFIC angeschlossen. Zusätzlich zu den Kontakten zu den Gemeinden, den Kantonen, dem BAV und dem VöV arbeitet sie eng mit den vorgenannten Abteilungen und den anderen Gesellschaften des TPF-Konzerns zusammen.

Welche Aufgaben übernimmt die Abteilung BehiG bei den TPF?

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) sind an die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz, BehiG) gebunden, das am 1. Januar 2004 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, ihre Anlagen und Einrichtungen (Fahrzeuge, Fahrgastinformationen, Billettautomaten) sowie den Zugang zu den Fahrzeugen (Haltestellen und Bahnhöfe) innerhalb von 20 Jahren – also bis Ende Dezember 2023 – entsprechend anzupassen. Es fällt den TPF zu, Kontakt zu allen Gemeinden des Kantons Freiburg aufzunehmen, um diese über das Gesetz zu informieren und sie bei der Anpassung ihrer Infrastrukturen (Bushaltestellen) zu unterstützen und zu begleiten. Das Strassengesetz des Kantons setzt die finanzielle Beteiligung der TPF an der Gestaltung der Bushaltestellen auf Kantonalstrassen im Rahmen der Anpassung an das BehiG auf 20 Prozent fest. Um alle Gemeinden gleich zu behandeln, beschloss der Verwaltungsrat der TPF für die Anpassung der Haltestellen auf Gemeindestrassen eine Beteiligung in Höhe von 10 Prozent. Es wurde eine enge Zusammenarbeit mit dem Kanton aufgegleist (TBA, MobA), insbesondere mit dem Kantonsingenieur. Die TPF arbeiten in diesem Rahmen auch mit anderen Unternehmen des  öffentlichen Verkehrs zusammen, wie auch mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV).

BehiG-konforme Anpassungen

Die Perronhöhe der Bushaltestellen wird vom Kanton Freiburg auf 16 cm festgelegt. Weiter verlaugt der Kanton Haltekanten vom Typ KSB Kasseler Sonderbord. Für Bahnperrons betragen die Richtwerte 55 cm für die Normalspur und 35 cm für die Schmalspur. Die Kosten für die Einrichtung der Buswartehäuschen sind von den Gemeinden zu tragen. Um ihnen die Arbeit zu erleichtern, schlägt die Abteilung BehiG der TPF eine einheitliche Lösung vor. Das neue, moderne Buswartehäuschen aus Glas und Metall mit Betonfundament – mit denselben Abmessungen wie für den Unterstand vom Typ « Lothar » – bietet für Fahrerinnen und Fahrer sowie für Reisende eine hervorragende Sichtbarkeit und erhöht das Gefühl der Sicherheit für die Fahrgäste. Die neuen Wartehäuschen werden den Gemeinden zu einem attraktiven Preis angeboten.

Das Team der Abteilung BehiG

Die Abteilung BehiG besteht aus einem Abteilungsleiter und einer Assistentin.
 
Der Abteilungsleiter
Der Abteilungsleiter der Abteilung BehiG ist Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft TPF TRAFIC. Er koordiniert die in seinen Bereich fallenden Aufgaben mit den anderen Abteilungen. Darüber hinaus repräsentiert er das Unternehmen bei Gesprächen mit den Behörden und ist Mitglied in verschiedenen internen und externen Arbeitsgruppen.
 
Der Abteilungsleiter der Abteilung BehiG wird damit beauftragt, auf die Gemeinden zuzugehen und sie bei der Anpassung der Haltestellen an das BehiG zu begleiten. Er aktualisiert die nationale Haltestellen-Datenbank «DiDoK».
 
Der Abteilungsleiter übernimmt auch weitere spezifische Aufgaben, wie die Pflege von Kontakten zu den Gemeinden des Sense-Bezirks im Rahmen verschiedener Projekte, Konzessionen usw.
Die Assistentin des Abteilungsleiters
Die Assistentin übernimmt die mit der Führung der Abteilung verbundenen Aufgaben: Korrespondenz, Protokollführung, Organisation der Sitzungen und des Terminplans des Abteilungsleiters.


 Abteilung BehiG der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF)