Zukünftiges Wartungs- und Betriebszentrum der TPF in Givisiez

Öffentliche Auflage weiterer Anpassungen

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) setzen den Bau ihres zukünftigen Wartungs- und Betriebszentrums in Givisiez fort. Der Stand der Bauarbeiten sowie eine detaillierte Analyse des Infrastrukturbedarfs haben die Notwendigkeit weiterer Änderungen deutlich gemacht. Damit soll der Auftrag der öffentlichen Mobilität am neuen Standort noch effizienter umgesetzt werden können. Aus diesem Grund legen die TPF ab heute mehrere Änderungen an drei der sechs vom Oberamt des Saanebezirks im April 2016 erteilten Baugenehmigungen auf.

Die Bauarbeiten für das zukünftige Wartungs- und Betriebszentrum der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) werden fortgeführt. Die Rohbauarbeiten sind in vollem Gange, pro Tag werden 600 m2 Beton gegossen. Die Gleisanlagen, welche das neue Zentrum an das Schweizer Schienennetz anbinden, wurden vergangene Woche angeschlossen, und die Einführung der bahntechnischen Ausrüstung verläuft planmässig. Eine detaillierte Analyse des Infrastrukturbedarfs hat die Notwendigkeit weiterer Anpassungen an den Wartungs-, Betriebs- und Verwaltungsgebäuden aufgezeigt. Diese Änderungen sollen an drei der sechs vom Oberamt des Saanebezirks im April 2016 erteilten Baugenehmigungen vorgenommen werden. Hierzu ist eine zusätzliche öffentliche Auflage notwendig, die von den TPF eingereicht und heute veröffentlicht wurde.

Diese auflagepflichtigen Änderungen betreffen Anpassungen der Fenster, die Erhöhung der Räumlichkeiten des Betriebszentrums, Änderungen am Untergeschoss und den Technikräumen, Änderungen der Fassaden, eine Verkürzung der Pkw-Zufahrtsrampe, das Versetzen des Entladebereichs der Tankfahrzeuge südlich des Tiguelet-Rückhaltebeckens sowie die Auflösung des Entladebereichs für Schienenfahrzeuge.

Weitere Anpassungen ohne öffentliche Auflage

Weitere Änderungen, die keine öffentliche Auflage erfordern, sollen ebenfalls an dem Projekt vorgenommen werden. Aus Transparenzgründen, möchten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe auch Informationen über diese Art dieser Änderungen kommunizieren. Der Nordwest-Winkel eines der Gebäude, der momentan schräg zulaufend geplant ist, soll in einen rechten Winkel umgeändert werden. An den Aussengleisen zum Rangieren der Drehgestelle (Wägen unter den Eisenbahnfahrzeugen, auf denen die Achsen und Räder befestigt sind) der Bahnkompositionen sowie am Technik-Zwischengeschoss neben den Unterhaltsgruben der Eisenbahnausrüstung sind ebenfalls Änderungen vorgesehen. Im Pit-Stop-Bereich (Busbetankung) werden zwei Bahnen entfernt und die vier Verbleibenden um jeweils 40 cm, d. h. insgesamt um 160 cm, verbreitert. Weitere Änderungen sind am äusseren Wertstoffhof geplant, um seine Flächengrösse anzupassen. Vor dem Wartungsgebäude schliesslich wird die Verkehrsführung geändert, dabei bleibt die Zufahrtsmöglichkeit für schwere Rettungsfahrzeuge unverändert.

Die schrittweise Inbetriebnahme des Standorts ist nach wie vor für den 1. Januar 2019 vorgesehen. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf 120 Millionen Franken.

Freiburg, am 29. September 2017


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