Ansiedlung eines grossen Industriezentrums für den Bus- und Eisenbahnverkehr

Die TPF planen ihre Zukunft in Givisiez

(Freiburg, 14.12.2012). Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe AG haben beschlossen, in den Bau eines Industriezentrums für den Betrieb und die Wartung ihrer gesamten Strassen- und Eisenbahnverkehrsflotte im Grossraum Freiburg zu investieren. Das Unternehmen hat das Bauland für die Ansiedlung einer derartigen Struktur in der Industriezone Givisiez gefunden. In sieben Jahren werden an diesem strategisch einzigartigen Standort mehr als 500 Personen beschäftigt sein. Das Projekt soll Skaleneffekte im Produktionsbereich in der Höhe von annähernd 100 Millionen Franken ermöglichen.

Das Projekt sieht vor, die meisten Unternehmensbereiche an einem einzigen Standort zu einem grossen Unterhalts-, Wartungs- und Betriebszentrum für alle Strassen- und Schienenfahrzeuge zusammenzuführen. In dieser Absicht wollen die Freiburgischen Verkehrsbetriebe AG die grossen Herausforderungen der Zukunft in Angriff nehmen. Dabei geht es um zweierlei: die Steigerung von Effizienz und Leistung im Kundendienstangebot.

Das in Givisiez geplante Industriezentrum soll eine Optimierung der Fahrzeugeinsätze und eine Verbesserung der Unterhalts- und Wartungssysteme für das Rollmaterial mit sich bringen, gleichzeitig aber auch ein Arbeitswerkzeug für das Unternehmen darstellen, das den Bedürfnissen der Mobilitätsentwicklung gerecht werden kann.

Die Fahrzeughallen, Reparatur- und Wartungswerkstätten der TPF verteilen sich heute auf den gesamten Grossraum Freiburg. Die Einrichtungen sind überholt, die Modernisierungsmöglichkeiten eingeschränkt und die Lärmemissionen in unmittelbarer Nähe dicht besiedelter Wohngebiete zu belastend. So haben die TPF den gesamten Agglomerationsring durchforscht, um ein geeignetes Baugelände ausfindig zu machen. Es musste sich um besonders grosse Parzellen abseits des Wohngebiets handeln, jedoch nicht allzu weit vom städtischen Verkehrsnetz entfernt und mit direktem Anschluss an die Strassen- und Eisenbahnverkehrsachsen. Das Ganze musste für die Zukunft auch ausreichende Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten.

Mit zwei erfahrenen Partnern

Dank zwei erfahrenen Partnern mit ausreichender Standortkenntnis und dem nötigen Fachwissen für Industrieansiedlungen hat das Unternehmen letztendlich auf einer rund 60‘000m2 grossen Grundfläche in der Industriezone Givisiez einen idealen Standort gefunden. Das CIG (Consortium de la nouvelle zone industrielle du Grand Fribourg) und die Gesellschaft SAPCO AG, ein allgemeines Planungsunternehmen, haben für die Einleitung und die Betreuung dieses Grossprojekts einen entscheidenden Beitrag geleistet. Gemäss CIG stimmt das TPF-Projekt mit den in diesem Sektor geplanten Aktivitäten vollkommen überein. Es gestattet auch die Grundeisenbahnstruktur zu benutzen, welche das Konsortium für die Erschliessung der angrenzenden Grundstücke durch die Eisenbahn bauen liess. Mit dem allgemeinen Planungsunternehmen SAPCO AG können die TPF auf einen wertvollen Partner für die Einleitung, die Koordination und die Führung des Projekts bis zur endgültigen Inbetriebnahme der Industrieanlage zählen.

Der Weg ist noch weit

Das Industrieland wurde reserviert und seine Überschreibug hängt nun von der Erteilung der Baugenehmigung ab. Das definitive Projekt für die Eingabe des Baugesuchs sollte im Jahr 2014 zur Verfügung stehen. Der erste Spatenstich wird für das Jahr 2015 vorgesehen und im Jahr 2018 soll das neue Industriezentrum schrittweise in Betrieb genommen werden. Das Projekt wird gegenwärtig mit einer Summe von 100 Millionen Franken veranschlagt. Die Finanzierung wird hauptsächlich durch die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF sichergestellt. 


  PDF