Einweihung einer Garage für den regionalen Busverkehr in Estavayer-le-Lac

Ein neuer moderner Stützpunkt für die TPF im Broyebezirk

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) haben heute Donnerstag 7. November eine neue Garage für den regionalen Busverkehr im Broyebezirk eingeweiht. Die Garage liegt in der Industriezone Les Marais in Estavayer-le-Lac und kann bis zu 18 Fahrzeuge aufnehmen. Der Bau dauerte ein Jahr und kostete insgesamt 6.5 Millionen Franken, eine Summe, die vollständig vom Unternehmen finanziert wurde.

Die neue Fahrzeughalle für die Linienbusse und das Fahrpersonal der TPF im Broyebezirk wurde in Estavayer-le-Lac errichtet. Der Standort unweit der Kantonsstrasse in der Industriezone Les Marais ist der ideale Ort für diese Art von Tätigkeit und die von den Fahrzeugen erzeugte Umweltbelastung. Das neue Gebäude ist funktionell und ersetzt das alte Busdepot aus den vierziger Jahren, das in der Nähe des Bahnhofs und mitten in einem voll in der Siedlungsentwicklung begriffenen Quartier gelegen war.

Der neue Stützpunkt umfasst ein Fahrzeugdepot, das Platz für zehn 12m-Busse und acht Gelenkbusse von 18.5 m Länge bietet. Es ist weiter mit einer Fahrzeugwaschanlage und bequemen Räumlichkeiten für die Busfahrer ausgerüstet. 14 Personen arbeiten in dieser neuen Anlage, deren Funktionalitäten besonders für den Regionalbusverkehr im Broyebezirk ausgerichtet sind.

Eine lange Geschichte

Das Bauvorhaben der neuen Garage verlief innerhalb der letzten zehn Jahre durch mehrere Etappen. Zuerst wurde es noch am alten Standort im Bahnhofquartier geplant, wobei die neue Garagenhalle auch dank der ausgezeichneten Planung und Zusammenarbeit der Gemeinde Estavayer-le-Lac letztendlich ausserhalb der Stadt einen geeigneten Standort gefunden hat. Im Jahre 2011 haben die TPF in der Nähe des Bahnhofs einen Parkplatz und ein Einsteigeperron für die Reisenden erstellt.

Das Bauvorhaben ist Teil der weitsichtigen Strategie der Freiburgischen Verkehrsbetriebe, die darin besteht, die technischen Tätigkeiten in die Peripherie der Ortschaften zu verlegen, die Verkehrsschnittstellen für die Reisenden auszubauen und das freigelegte Bauland innerorts so zu verwenden, dass in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden eine Verdichtung der in der Entwicklung stehenden Ortszentren möglich ist.

 

Freiburg und Estavayer-le-Lac, den 7. November 2013


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