Enthüllung des Fahrplans 2013 der freiburgischen Verkehrsbetriebe

Ein erweitertes und verbessertes Angebot für den gesamten Kanton

Der neue Fahrplan tritt am 9. Dezember 2012 in Kraft und wird die Angewohnheiten der Reisenden deutlich ändern. Der RER Fribourg I Freiburg wird von Montag bis Sonntag in regelmässigen Zeitabschnitten zwischen Bulle und Freiburg verkehren. Die Züge in Richtung Süden des Kantons sind verdoppelt, während neu, Châtel-Saint-Denis alle 30 Minuten mit Palézieux verbunden ist. Um diese Verbindungen attraktiv zu gestalten, wurden die Fahrpläne der Regionalbusse angepasst und damit die Verbindungen zwischen Eisenbahn-und Busnetz verbessert. Neu organsiert wurde das Stadtnetz der Agglomerationen von Bulle und Freiburg, die Kundeninformation wurde modernisiert und den Anregungen der Kunden angepasst.

Der SBB-Fahrplan 2013 Region Romandie bringt mehrere Änderungen mit sich, was Auswirkungen auf das gesamte Regionalnetz hat. Unter anderem auf den Zweigachsen Palézieux und Romont. Die TPF haben dementsprechend das Angebot wie auch die Optimisierung der Ressourcen in Zusammenarbeit mit dem Kanton angepasst und verbessert.

Erweiterung des Angebots im Süden des Kantons

Ein Jahr nach Inbetriebsetzung des RER Fribourg I Freiburg, welcher mit den SBB zusammen betrieben wird, kennt dieser ein grosser Erfolg, welcher mit seinem Besuchervolumen an Wochentagen und Wochenenden alle Erwartungen übertroffen hat. Daher wurde auch das Fahrplanangebot des RER vergrössert. Alle
30 Minuten wird nun täglich ein Zug zwischen Bulle und Freiburg verkehren und im Stundentakt von Bulle nach Bern.

Die Schmalspur wird ab dem 9. Dezember 2012 mit einem Zug alle 30 Minuten von Châtel-Saint-Denis nach Palézieux auch einige Verbesserungen kennen. An Werktagen wird ebenfalls im 30 Minuten-Takt ein Zug Bulle mit Semsales verbinden. Dank diesen Verbesserungen werden die Verbindungen ab und für Lausanne bzw. Bern gegeben sein.

Die Fahrpläne der Regionalbusse wurden von Grund auf neu studiert. Mit der Zustimmung des Amt für Mobilität des Kantons Freiburg (MobA) konnten die TPF die Abfahrtzeiten vereinheitlichen und somit, da wo die Möglichkeit bestand, eventuelle Lücken beheben.

Änderungen auch in den Agglomerationen

Eine dritte Buslinie wird bei Stosszeiten an Werktagen die Industriezone Planchy bedienen. Verbindungen mit den übrigen Mobul-Linien wie auch mit dem RER ab Bahnhof Bulle wurden bei dieser Erweiterung berücksichtigt.

Das Busnetz der freiburgischen Agglomerationen wurde neu organisiert. Um ein besseres Verständnis des vorhandenen Angebots zu ermöglichen, wurden die Regionallinien 542, 575 und 338 ins Stadtnetz integriert. Diese wurden wie folgt neu benummert :

Linie Nr. 8 :     Freiburg – Corminboeuf – Chésopelloz (542)
Linie Nr. 9 :     Freiburg – Givisiez (La Faye) (575)
Linie Nr. 11 :   Freiburg – Matran – Rosé (338)

Neuerdings werden die Buslinien Nr. 4 Bahnhof-Au und Nr. 7 Bahnhof-Cliniques im Busbahnhof abfahren, resp. ankommen um eine optimale Verbindung mit den verschiedenen Zügen der Hauptaxen garantieren zu können. Um den Verkehr nicht zu verhindern, werden die Regionalbusse innerhalb der Stadtzone nur an den Haupthaltestellen anhalten.

Dynamische Kundeninformation

Das SMS-Billet in der Frimobil-Zone 10 ist ein richtiger Erfolg. Überzeugt von diesem Produkt, werden die TPF dieses Zahlungssystem neu auch im Süden des Kantons, in der Zone 30, einführen. Das Prinzip bleibt dasselbe, der Kunde sendet « 30 » an die 873 oder « 30r » für den reduzierten Preis und erhält sein Ticket für die Zone 30. Tageskarten sind ebenfalls erhältlich.

Das Informationssystem der TPF wird dynamischer und kundenorientiert. Ab dem
9. Dezember 2012 werden alle Schmalspurbahnhöfe für die Mitteilung akustischer Informationen, unter anderem im Falle von Störungen, ausgestattet sein. Januar 2013 werden alle städtischen Busse mit Lautsprechanlagen und Bildschirmen versehen. Ziel ist, in naher Zukunft alle TPF-Bahnhöfe und Fahrzeuge mit diesen Systemen auszustatten.

Die Taschen-Fahrpläne sind an den üblichen TPF-Verkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.tpf.ch.

 

Freiburg, den 28. November 2012.


  PDF