Geschäftsjahr 2018 der Freiburgischen Verkehrsbetriebe

Mehr als 32 Millionen Passagiere befördert

Im Jahr 2018 beförderte die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) mehr als 32 Millionen Passagiere (30,8 Millionen im Jahr 2017). Aus finanzieller Sicht weist die Unternehmensgruppe bei einem Konzernumsatz von CHF 154,1 Millionen (138,5 im Jahr 2017) ein positives Ergebnis mit einem konsolidierten Konzernüberschuss von CHF 10,9 Millionen (5,8 im Jahr 2017) aus.

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) beförderten 2018 mehr als 32 Millionen Passagiere (30,8 Millionen im Jahr 2017). Die Pünktlichkeit der Fahrzeuge ist mehr als erfreulich; sie liegt bei ausgezeichneten 95,88% (gegenüber 93,25% im Jahr 2017). Im digitalen Bereich haben die Online-Vertriebskanäle mit 669‘200 verkauften SMS-Fahrkarten (678‘627 im Jahr 2017) ihr Publikum gefunden. FAIRTIQ macht mit 172‘046 verkauften Fahrkarten (105‘749 im Jahr 2017) weiterhin gute Fortschritte. Diese Applikation ist seit März 2018 neu in der ganzen Schweiz gültig. Nicht weniger als 21 Transportunternehmen bieten dieses Produkt heute ihren Kunden gemeinsam an. Seit Ende Oktober können die regelmässigen Besitzer einer SwissPass-Karte ihr Abonnement nun auch direkt online auf der TPF-Website kaufen oder verlängern. Mit dem neuen TPF-Webshop können die Kunden nicht nur das Monats- oder Jahresabonnement für die Tarifverbünde Frimobil und Mobilis generieren, sondern auch Streckenabonnements erwerben.

2018 ein projektreiches Jahr

Mit der Einführung des WhatsApp Infotraffic-Dienstes und dem Einsatz der Totem-Bildschirme in der Agglomeration Freiburg, haben die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) im Jahr 2018 ihre digitalen Informationskanäle für die Kundschaft weiter ausgebaut. Der Ausbau dieser Neuerungen wird etwa drei Jahre dauern. Dabei handelt es sich um eine deutliche Verbesserung des Kundenkomforts. Auf den Bildschirmen wird die genaue Zeit angezeigt, zu der die Busse an der betreffenden Haltestelle ankommen. Mit dem Fahrplanwechsel 2018-2019 wurde in den Fahrzeugen (Züge und Busse) eine neue Soundidentität eingeführt. Das Grundsoundthema dauert 5 Sekunden und wird je nach Bedarf Note für Note oder nach Notengruppe unterschiedlich vertont.  

Die TPF IMMO hat zwei Wettbewerbe für die Bereiche des alten und neuen Bahnhofs sowie das umfangreiche Siedlungsentwicklungsprojekt Châtel-St-Denis gestartet. Zuerst einen Architekturwettbewerb für die Definition der sieben ersten der geplanten Gebäude dieser neuen Quartiere, dann einen Gesamtunternehmens-Wettbewerb für den Bau eines Fernheizwerks (FHW) zur Versorgung derselben. Die TPF IMMO präsentierte auch die Ergebnisse des Wettbewerbs für den neuen Bahnhof Bulle und stellte das Projekt dieses Gebäudes vor. Im Anschluss an den Unternehmenswettbewerb stimmte die Jury einstimmig für das Projekt Halter, in Zusammenarbeit mit den Architekturbüros IttenBrechbühl und Strata für die Weiterentwicklung des Projekts. Gleichzeitig enthüllte die TPF INFRA den kompletten Zeitplan des Bauprogramms Bulle. 

Immer mehr Transparenz 

Auf der Ebene der gesamten TPF-Holding erhöht der Konzern die Transparenz über seine Struktur und Finanzierung. Die TPF haben unter der URL tpf.ch/corporate eine Microseite gestartet, mit der sie ihren Kunden, den Medien sowie politischen, wirtschaftlichen und assoziativen Akteuren ein noch besseres Verständnis ihrer Struktur und ihrer Finanzierung bieten wollen. Dieses Online-Firmenporträt erlaubt einen Einblick in die finanzielle, operative und rechtliche Realität der Freiburgischen Verkehrsbetriebe Holding (TPF) AG und der drei Tochtergesellschaften TPF INFRA, TPF VERKEHR und TPF IMMO.

Ein Gewinn von CHF 10,9 Mio.

Im Jahr 2018 erreichte der konsolidierte Gewinn der Gruppe der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) CHF 10,9 Millionen gegenüber CHF 5,8 Millionen im Jahr 2017. Der konsolidierte Umsatz erreichte CHF 154,1 Millionen (138,5 im Jahr 2017). Der Grossteil dieses Gewinns stammt aus dem Betrieb der TPF VERKEHR. Bei einem Umsatz von CHF 148,6 Millionen (davon 81,8 Millionen als Entschädigung erhalten) erzielte sie einen Betriebsgewinn von CHF 9 Millionen. Der Betriebsgewinn für den konzessionsvertraglichen Betriebsanteil beträgt somit CHF 5,4 Millionen, während der Betriebsgewinn für den ausser konzessionsvertraglichen Betriebsanteil (ausserplanmässiger Verkehr, Schulfahrten, Sonderfahrten, Zugersatz, Wartungsarbeiten für andere öffentliche Verkehrsunternehmen usw.) CHF 3,6 Millionen beträgt. Dieser Gewinn wird durch drei Faktoren bestimmt: die Zunahme der Anzahl der Reisenden, die Übertragung der SBB-Konzession Bulle - Romont - Fribourg - Bern und eine günstigere Kostenentwicklung im Vergleich zu den Budgetprognosen.

Ein vollständig digitaler Geschäftsbericht der TPF

Seit diesem Jahr werden die Geschäftsberichte der TPF nun in vollkommen digitaler Form erscheinen. Eine Plattform in Form einer Microseite, die auf der Haupt-Webseite tpf.ch integriert ist, vermittelt von nun an die Informationen über die Jahresaktivitäten, den Jahresabschluss und die Bilanz. Darüber hinaus stehen vier Zusammenfassungen (eine pro Konzerngesellschaft) im PDF-Format zum Download bereit. Die Adresse der Website lautet wie folgt: tpf.ch/de/rapport-gestion2018

Freiburg, den 1. Mai 2019


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